
kriolinen oder die allegorie der sinne
mein Leben wankt im windeslicht der wüste gnobi
gelblich-schaurich
schimmert
der zorn der welt
vor der kalten fassade
meines inneren lichtes.
gnobi!
gnobi?
grobi, gorbi, obi oder doch gobi?
vielleicht auch gnosis?
ich rufe:
elvis, elvis!
granzelt! granzelt!
ein geräusch unbeschreiblicher pracht
sehe ich dort am horizont
den musengrient im weltgespinst?
nein!
gewöhnliche dinge schmecken nach kaltem käse
ich denke an die krioline in der warmen nacht
so wie du einst so munzelnd
im musen-knusenhain mein herz gebrochen hast
(c) g-ps-d